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Mit März 2016 wurde das Department für Pflegewissenschaft des NÖGUS in die Karl Landsteiner Privatuniversität - als Fachbereich Pflegewissenschaft - mit Standort Campus Krems eingegliedert.

Die Website wird per 01.10.2019 stillgelegt. Sie steht Ihnen jedoch zur Nutzung zur Verfügung (wird aber nicht gewartet).

 

Bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an:

Mag. Nicola Maier, MSc

Aus- und Weiterbildung

NÖ Gesundheits- und Sozialfonds

E-Mail: nicola.maier@noegus.at

 

Die Entwicklung von Leistungen und Produkten des Fachbereiches Pflegewissenschaft (NÖGUS) startete 2011. Im Rahmen des Entwicklungsprozesses von der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Krems zum Department für Pflegewissenschaft des NÖGUS bestand das Team aus 4 hochqualifizierten pflegewissenschaftlichen Mitarbeiterinnen. Mit März 2016 erfolgte eine Eingliederung in die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL).

 

Die Eingliederung des Fachbereichs Pflegewissenschaft ist in die KL insofern zukunftsweisend, als diese sich bewusst den breiteren Bereich der Gesundheitswissenschaften zu ihrem Gegenstand macht. Zugleich ist die KL bestens mit Feldern der Aus- und Fortbildung im Gesundheits- und Pflegebereich vernetzt, sodass auch von dieser Seite her Interdisziplinarität und Praxisbezug gut umsetzbar sind.

 

Die Leistungen des Fachbereichs Pflegewissenschaft sind schwerpunktmäßig EBN (Evidence-Based Nursing als eine Methode zur systematischen Integration des wissenschaftlichen Wissens in Form des Pflegeinformationszentrums „Florence“ mit den Teilbereichen Anfrage und Recherche) und Ethik (Klinische Ethikberatung als Unterstützung der ethischen Urteilsbildung in Gesundheitseinrichtungen).

 

Bezugnehmend auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Profession Pflege unterstützen unsere Produkte (Klinische Ethikberatung und evidenzbasiertes Wissen) das Kompetenzprofil und die Tätigkeitsbereiche der Pflegenden.

 

Die nationale und internationale Gesundheitsversorgung ist durch vielfältige Veränderungen einem zunehmenden Wandel unterzogen. Auf Grund der demo- graphischen Entwicklung, medizinisch-technischer Innovationen und wachsender Anforderungen in komplexen Berufssituationen bedarf es auf Seiten der professionellen Pflegeberufe aktuellen Fachwissens und adäquater Handlungskompetenz. Die kontinuierliche Entwicklung von „state of the art“ Therapie und Pflege kann hierbei als elementarer Baustein zur Qualitätsentwicklung im österreichischen Gesundheitswesen angesehen werden.

 

Aus ethischer Perspektive sind folgende gesellschaftliche Entwicklungen für die Gesundheitsversorgung von besonderer Relevanz: Medizinisch-technische Möglichkeiten greifen tief in das überlieferte Verständnis vom Umgang mit Leiden und Sterben. Weiters gibt es in einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft eine große Bandbreite an divergierenden Lebensentwürfen mit individuellen Wertmaßstäben, die berücksichtigt werden müssen. Begrenzte finanzielle Mittel bedingen darüber hinaus Umstrukturierungsprozesse und tradierte Muster der Kommunikation geraten hierbei in Bewegung. Fragen der Ethik sind immer schon Teil des alltäglichen Umganges mit Patientinnen und Patienten.

 

Die Erfolgskriterien des Fachbereichs Pflegewissenschaft beinhalten folgende Aspekte:

- Der Fachbereich Pflegewissenschaft wird als Dienstleistungseinrichtung im Bereich Wissensmanagement angesehen und von unterschiedlichen Zielgruppen in Anspruch genommen. 

- Der Fachbereich Pflegewissenschaft wird in Projekten der Gesundheitsversorgung als wissenschaftliche Begleitung beigezogen und leistet einen Beitrag zur Optimierung und Qualitätssicherung. 

- Der Fachbereich Pflegewissenschaft leistet Unterstützung zur Problemlösung und Entscheidungsfindung in pflegerischen Belangen durch Forschung und Evidence- Based Nursing. 

- Der Fachbereich Pflegewissenschaft ist eine Beratungsstelle für Aus-, Fort- und Weiterbildung der Pflegeberufe.

- Der Fachbereich Pflegewissenschaft wird kontaktiert um ethische Probleme zu erkennen und theoretisch zu reflektieren, den ethischen Entscheidungsfindungsprozess zu moderieren und Hilfestellung bei der Lösung ethischer Probleme oder Dilemmata zu leisten.