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Laufende Projekte

Aufbau des Bereichs „Klinische Ethikberatung“ inklusive der Themenfelder: Konzepte, Kasuistiken und Komitee

Für Ethik im Gesundheitswesen etablieren sich zunehmend wissenschaftliche Strukturen. Ein wesentliches Ziel dieser Bestrebungen ist, nachvollziehbare argumentierte ethische Entscheidungsfindungen zu erhalten. Aus diesem Grund werden folgende Teilprojekte im Bereich der „Klinischen Ethikberatung“ durchgeführt:

 

1. Teilprojekt: Projekte zum Thema „Implementation von Strukturen zur Ethikberatung“ starten vielfach mit einer Bedarfserhebung. Derzeit sind es überwiegend individuelle und situationsbezogene Instrumente, die zur Anwendung kommen. Die systematische Literaturrecherche wird zeigen, inwiefern standardisierte Instrumente zur Verfügung stehen. In einem weiteren Arbeitsschritt ist dann, abhängig von den Rechercheergebnissen, eine aufwändige Adaptierung oder eine Neuentwicklung eines Bedarfserhebungsinstruments erforderlich. Ziel einer Erhebung ist es, Erkenntnisse zu bereits bestehenden Strukturen, relevantem Vorwissen und Wünschen in Bezug auf Unterstützungsbedarf bei ethischen Entscheidungsfindungen zu erhalten.

 

2. Teilprojekt: Unser seit 2014 entwickeltes Konzept zur ethischen Entscheidungsfindung erfordert eine vertiefende Bearbeitung theoretischer Annahmen. Die theoretischen Grundlagen entnehmen wir der Diskursethik von J. Habermas und der Prinzipienethik von T. Beauchamp und J. Childress. Des Weiteren findet eine umfassende Auseinandersetzung mit den Themen „Werte“ und „Moral Distress“ statt.

 

In der Zeit von Oktober bis Dezember 2016 erfolgt die systematische Literaturrecherche zum Thema „Bedarfserhebung klinische Ethikberatung“. Auf Grundlage der Daten wird ein Instrument zur Bedarfserhebung entwickelt. Ein Pretest ist für April 2017 geplant. Parallel, bis März 2018, findet die Arbeit an den theoretischen Grundlagen statt, zu denen auch Publikationen in Fachjournals (mit Peer-Review-Prozess) erstellt werden.

 

 

Folder "Das ethisch-moralische Stufenschema EMS"